Das zentrale Element für diesen Fokusierer ist der ASCOM-Treiber. Dieser stammt leider nicht aus meiner Feder. Es scheiterte zwar nicht an meinem Willen, aber dem fehlenden Programmierkentnissen.
Allerdings wurde dieser in meinem Auftrag und nach meinen Anforderungen durch Rob Morgan programmiert. Immerhin konnte ich einen kleinen Beitrag zur Übersetzung leisten, bei welcher aber noch Nachholbedarf besteht.

Das Programm dient dazu, den Fokusierer vom PC aus entweder von der Treibersoftware selbst oder von Drittprogrammen aus über die ASCOM-Schnittstelle zu steuern.

Der Treiber besteht aus zwei wesentlichen Elementen.

Da ist die Hauptansicht wenn man auf die Einstellungen klickt.

Hier sieht man oben die schaltfläche um den Port zu öffnen und zu schließen sowie daneben die Schaltflächeum die einstellungen der Schnittstelle vorzunehmen.

Darunter findet sich ein Dropdown für die Motorauswahl und eine Schaltfläche für die Einstellungen des Motors.

Gefolgt von den Hauptbedienelementen.

Hier gibt es die folgenden Schaltflächen:

Schnell ein (<<), langsam ein (<), Stop, langsam aus (>), schnell aus (>>) Die langsame bewegung ist unter dem Punkt Schrittweite in dein Treibereinstellungen (s.U.) definiert. Für die schnelle Bewegung wird wird die Schrittweite x 5 gefahren.

Darunter findet sich die Möglichkeit die Geschwindigkeit einzustellen. Hierzu muss noch in den Treibereinstellungen die Maximale Geschwindigkeit und die Standard-Geschwindigkeit deiniert werden.

Als nächstes sieht man die Schaltflächen, bei denen Absolute und relative Postionen festgelegt, gespeichert und über die Schaltfläche GoTo angefahren werden können.

Dann gibt es noch die Möglichkeit manuell eine Position anzugeben und (absolut oder relativ) deirekt anzufahren.

Es folgen die Schaltfläche für die Treibereinstellungen und der Verlassen-Button.

Abschließend werden in der Statusleiste noch die aktuelle Position und der Status angezeigt.

Porteinstellungen  Zu den Port-Einstellungen gibt es nicht viel zu sagen. Das einzige was ich bisher hier einstllen musste, war die COM-Port-Nummer. Alles andere ist noch auf die Standard-Werte eingestellt.
   
Treiber

 Bei den Treibereinstellungen selbst wird es interessant. Die Felder, bei denen das '#'-Symbol bei steht, kann durch den Eintrag '#??' der entsprechende Wert aus der Bank 2 gelesen werden. Wobei ?? hier für die Speichernummer steht.

Die Schrittweite ist hier mit 50 Schritten angegeben. Das bedeutet, dass bei einem Klick auf (<) oder (>) der Motor 50 Schritte durchführt. Beim Klick auf (<<) oder (>>) sind es dann 5 x 50 also 250 Schritte. Die Kombination von Schrittweite, Mikrosteping und Untersetzung sollte so gewählt sein, dass man mit wenigen Klicks durch den Schärfebereich der blauen Farbe kommt. Aber hier gehe ich im Bereich des Schrittmotors genauer drauf ein.

Die Maximale Geschwindigkeit für das Positionieren muss durch Probieren eingestellt werden. Im Normalall sind ausreichend motorisierte Schrittmotoren Dynamisch genug, um schneller Positionieren zu können als es der Ausrüstung gut tut. Daher muss man etwas Probieren.

Minimale und Maximale Position. Diese sind für den Treiber wichtig. Es werden keine Positionen kleiner Min. Position oder größer Max. Position angefahren. Bei meinem Fokusierer läuft nach dem Anlegen der Betriebsspannung ein Internes Skript ab, das den Fokussierer referenziert und den Nullpunkt sowie die Maximale fahrbare Strecke. Letzteres wird in den Speicherblock 0 der Bank 2 geschrieben. Daher habe ich bei der Minimalen Position '0' und bei der Maximalen '#0' eingetragen. Wie oben bereits erwähnt.

Bei dem Parameter Geschwindigkeit wird einfach die Standard-Geschwindigkeit eingestellt, die ja allerdings mit dem Regler einfach immer wieder geändert werden kann.

Die Einstellungen für Max. Hintergrund und Verzögerung habe ich noch nie verstellen müssen. Und so lange dort keine fehler gemeldet werden, werde ich das auch nicht tun.

Das Einstellen von Sprache und Darstellung lasse ich einfach mal inkommentiert.

 

Bei Export können die Einstellungen INKLUSIVE der gespeicherten GoTo-Positionen exportiert und mit Import wieder eingelesen werden.

Der größte Vorteil an diesem Treiber ist dass er, zumindest theoretisch, mit jeder TMCL-fähigen Steuerung wie beispielsweise den PAN-Drive-Motoren von Trinamic funktionieren sollte. Bei den PAN-Drive-Motoren handelt es sich im Schrittmotoren, bei denen eine passende TMCL-fähige Steuerkarte bereits auf dem Motor angebracht ist. Damit ist dann kaum noch Selbstbauaufwand notwendig. Lediglich die Mechanische Adaptierung ist noch selbst zu machen.

Die wesentlichen Änderungen zur Version 1.0 sehen wie folgt aus:

  • Anzeige der verfügbaren COM-Ports
  • ein zweiter Treiber kann installiert werden was es ermöglicht mit zwei Fokussieren (z.B. Leitrohr und Aufnahmeoptik) unabhänig zu arbeiten
  1. Download ASCOM-Treiber v1.1
  2. Download als ZIP-Archiv
  3. StepRocker-Board auf www.trinamic.com
  4. Trinamic Motion Controll Language

Alte Versionen:

Version 1.0